Schwarz-grüne Koalition fordert Übersicht über den Zustand der Neusser Bäume und Wälder

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Der besorgniserregende Zustand der Wälder ist in aller Munde. Die Trockenheit, der Borkenkäfer und andere Schädlinge haben den Wäldern ordentlich zugesetzt. So auch leider in Neuss, wie kürzlich die Nachricht, dass ca. dreizehn große Kastanien an der Gerhard-Hoehme-Allee am Kinderbauernhof wegen Schäden wohl gefällt werden müssen, zeigte. Auch die trocken gefallenen Neupflanzungen im Jostensbusch und am Marienkirchplatz sind ein mahnendes Beispiel für den sorgfältigen und klimaangepassten Umgang mit unseren Bäumen.

„Die Bäume und Waldflächen in Neuss brauchen Hilfe. Um entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, ist in einem ersten Schritt ein umfangreicher Baum- und Waldbericht erforderlich, der den Gesundheitszustand der Neusser Bäume und Wälder grundlegend darstellt und bewertet. Mit dem Waldzustandsbericht der NRW-Landesregierung existiert hier bereits auch ein gelungenes Vorbild“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Crefeld.

„Gleichzeitig fordern wir mit dem Baum- und Waldbericht von der Verwaltung ein, ihre Schlüsse aus den sich verändernden klimatischen Bedingungen für den Erhalt und Pflege des Neusser Baumbestandes darzulegen und Handlungsempfehlungen vorzuschlagen, mit denen wir den Gesundheitszustand der Bäume und Wälder in Neuss verbessern können“, ergänzt der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Jürgen Reith.

CDU und Grüne sehen es als wichtiges Ziel an, die Neusser Bäume und Wälder zu schützen und unter sich wandelnden klimatischen Bedingungen zukunftssicher aufzustellen. Nur so können ihre wichtigen Funktionen für unsere Stadt erhalten bleiben. Bäume sorgen für Kühlung, Schatten und Sauerstoff, sie binden CO2, filtern Feinstaub, dienen als Lärmbarriere, verschönern das Erscheinungsbild der Stadt und bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen.