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Schwarz-Grün will neue Tagesmütter und -väter besser unterstützen

Mit einem neuen Existenzgründerprogramm will die Koalition aus CDU und Grünen neuen Tagesmüttern und -vätern den Einstieg in die Kindertagespflege und Selbständigkeit erleichtern und die Attraktivität des Berufes erhöhen.

Die neue Initiative reiht sich damit in die lange Liste von Maßnahmen ein, die die Koalition seit 2014 umgesetzt hat, um die Vergütung von Tagespflegepersonen zu erhöhen und ihren Berufsalltag zu verbessern.

„Die Tagesmütter und -väter in Neuss leisten Großartiges. Nur mit ihren Angeboten kann die Betreuung von Kindern in Neuss sichergestellt werden und die Stadt Neuss ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Daher wollen wir alles dafür tun, dass die Tätigkeit als Tagespflegeperson so attraktiv wie möglich ist“, erklärt die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Susanne Benary (Grüne).

„Das von uns angestrebte Existenzgründerprogramm ist Ergebnis von Gesprächen mit vielen Tagespflegepersonen, die sich mehr Unterstützung beim Start in ihre Tätigkeit gewünscht hätten. Denn Tagesmütter und -väter benötigen nicht nur eine fachliche Qualifikation, sondern müssen sich auch als Selbständige um die Rahmenbedingungen (z.B. Räumlichkeit) und eine Vielzahl von kaufmännischen und rechtlichen Aufgaben und Pflichten (Sozialversicherung, Steuer u.a.) kümmern. Gerade letzteres ist für die meisten ungewohnt“, erläutert Thomas Kaumanns, jugendpolitischer Sprecher der CDU, die Gründe für die neue Initiative.

Das neue Existenzgründerprogramm soll im Rahmen des Bundesprogramms „Pro Kindertagespflege“ und gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Kindertagespflege entwickelt werden.