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Schule darf kein isoliertes Gebilde sein

12.02.2000 1 Minute Lesezeit

    „Schule kann in der heutigen Zeit nicht ein isoliertes Gebilde sein. Vielmehr müssen viele Kräfte in ihr mitarbeiten, damit sie ihrer Aufgabe gerecht werden kann, auf die Zukunft vorzubereiten“. Mit dieser Forderung wandte sich Hans-Joachim Reich vom CDU-Koordinationskreis Schule an die Öffentlichkeit. Dabei bezog er sich auf die Zusammenarbeit mit der Polizei, nicht „um Kontrollen durchzuführen, sondern bei den Schülern Verständnis dafür zu erzielen, dass die Polizei zunächst Partner und Helfer ist“. Dazu müsse der Polizei seitens des Landes Nordrhein-Westfalen auch genügend zeitlicher Spielraum gegeben werden. „Diese Zusammenarbeit kann sich auf viele Bereiche erstrecken, wie ich in der von mir geleiteten Barbaraschule feststellen konnte“, sagte Reich. Nicht nur bei der Überprüfung der Sicherheit der Fahrräder und der Vorbereitung auf die Fahrradprüfung, sondern auch bei der wichtigen Aufgabe der Integration von Ausländern („Hilfe beim Aus-füllen von Formularen, Hinweise auf die zuständigen Amtsstellen usw“) und der Betreuung benachteiligter Familien habe sich die Mitarbeit des Polizisten bewährt. Der CDU-Stadtverordnete weiter: „Auf diese Weise ist der Polizeibeamter in unserem Bezirk zu einer Vertrauensperson geworden, die Helfer und Partner zugleich ist“. Wenn bei Grundschülern das Vertrauen begründet werde, sei auch in späterer Zeit eine Partnerschaft festzustellen. „Und das führt dazu, dass auch die Bevölkerung die Polizei bei ihrer Arbeit unterstützt und so am eigenen Sicherheitsbestreben mitarbeitet“, fassten die Mitglieder des CDU-Koordinationskreises zusammen.