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Sahnen will das „saubere Neuss“

"Die Sauberkeit in unserer Stadt muss dingend in den entsprechenden Gremien beraten werden", forderte der CDU-Politiker Heinz Sahnen in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtreinigung Neuss (SRN), Dr. Hans-Josef Holtappels. Gegenüber der Presse machte Sahnen deutlich, dass er im Rahmen seines Landtagswahlkampfes in alle Ecken und Winkel der Stadt gekommen sei und sich daher schon ein genaues Bild von der Sauberkeit der Stadt machen könne. "Dabei habe ich schon Problemzonen feststellen können. Das besonders dort, wo sich keiner verantwortlich fühlt", sagte Sahnen.

In der Innenstadt beispielsweise kann man an Sonntagen oder Feiertagen häufig Verschmutzungen feststellen, wenn tags zuvor Veranstaltungen stattgefunden haben. Dies sei beispielsweise am 1. Januar, aber auch Ostern und am 1. Mai festzustellen gewesen. Der CDU-Stadtverordnete und Vorsitzende der Kreistagsfraktion regte daher an, auch über einen Reinigungsdienst an diesen Tagen nachzudenken. Der aus dem Sozialbereich kommende Sah-nen machte sich aber sogleich Gedanken über die Arbeitskräfte, die dazu eingesetzt werden müssten: "Sonntags- und Feiertagsdienst ist keine angenehme Sache und die Mitarbeiter der SRN verdienen eine besondere Anerkennung, die sich unter Umständen freiwillig zur Verfügung stellen. Lieber wäre mir, wenn der Dreck sofort in die Papierkörbe und Mülltonnen geworfen würde". Sahnen sprach sich auch dafür aus, dass die Reinigungsdienste noch stärker verzahnt werden müssten: "Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter der SRN, die für die Straßenreinigung verantwortlich sind, die Getränkedosen am Straßenrand liegen lassen und die Mitarbeiter des Grünflächen-amtes den Dreck in der Straßenrinne nicht wegräumen". Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Holtappels sagte dem Landtagskandidaten zu, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen und prüfen zu lassen, wieweit die SRN allein Abhilfe schaffen könne oder auch Ämter der Verwaltung mit eingeschaltet werden müssen.