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Halbjahreszeugnisse in der dritten Grundschulklasse

Rot-Grün will nun auch die Grundschulen zu Schlusslichtern machen

18.02.2005 1 Minute Lesezeit

Rot-Grün will nun auch die Grundschulen zu Schlusslichtern machen

Mit Unverständnis nahm die Junge Union (JU) in Neuss den von Rot-Grün herbeigeführten Beschluss entgegen, dass nun die Halbjahreszeugnisse in der dritten Grundschulklasse abgeschafft werden. Als „bildungspolitischen Wahnsinn“ bezeichnete der schulpolitische Sprecher der JU, Andreas Hamacher, den Schritt der von SPD und Grünen geführten Landesregierung:

Hamacher erklärte hierzu: „Bislang haben Grundschulen in NRW im Internationalen Vergleich noch am besten abgeschnitten in Bezug auf die katastrophalen Ergebnisse in den Sekundarstufen I und II. Bei den Grundschulen nun das Leistungskontrollprinzip aufzugeben führt bestenfalls zu Verunsicherungen bei Kindern und Eltern, die über die tatsächlich erbrachten Leistungen im Unklaren bleiben. Wo Leistungen nicht bewertet werden, können auch keine Defizite aufgearbeitet werden und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.“

Aus diesem Grund fordert die Nachwuchsorganisation der CDU die Landesregierung und Ministerin Schäfer auf, den Beschluss zur Abschaffung der Halbjahrszeugnisse umgehend rückgängig zu machen.

Nach Auffassung von JU-Chef Jens Küsters und Andreas Hamacher dokumentiere die Landesregierung durch solche Beschlüsse, dass die SPD nach 39 Jahren Regierungsverantwortung in NRW am Ende sei und abgelöst werden müsse, „damit NRW und junge Menschen wieder eine Perspektive haben“.