Rot-Grün schröpft sparsame Kommunen

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Die erste Analyse des Koalitionsvertrags zeigt, dass Neuss deutliche negative Auswirkungen befürchten muss. „Rot-Grün hat es nicht geschafft, sich selbst ein verbindliches Sparziel zu setzen“, kritisiert Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Geerlings die Pläne der neuen Regierung. „Ganz genau wissen Kraft und Löhrmann jedoch, wen sie schröpfen können, u.a. die aus Sicht des Landes „reichen“ Kommunen, zu denen Neuss gehört“, so Geerlings weiter.

Geplant sei weiterhin, die sparsamen und finanzstarken Städte, die über Jahrzehnte gut gewirtschaftet haben, mit der sog. Abundanzumlage zugunsten finanzschwacher Städte zu belasten. Der Sparwille dürfte sich bei allen betroffenen Kommunen deutlich reduzieren, wenn sie die Erfolge ihrer Anstrengungen nicht selbst nutzen können. „Wir sollen hier vor Ort den Vereinen und Verbänden weitere Einsparungen aufbürden, um Städte zu unterstützen, die nicht entsprechend sorgsam gewirtschaftet haben. Dabei lässt das Land Städte wie Neuss und deren Bürgerschaft im Stich“, so Geerlings abschließend.