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Ausbildung unserer Kinder muss Vorrang haben

Rechentricks der Landesregierung senken Bildungsqualität in NRW

19.11.2003 1 Minute Lesezeit

Die CDU-Neuss hat der Landesregierung vorgeworfen, erneut ihr Versprechen zur Einstellung neuer Lehrer zu brechen und eine unberechenbare Politik zu betreiben. Erst wurden aus echten Lehrern durch Rechentricks bei der Wochenarbeitszeit Papier-Pädagogen, jetzt wird für 2005 eine weitere Lücke von 2.000 Stellen eingeräumt, kritisiert der Neusser CDU-Chef Cornel Hüsch.

Die weitere Verschlechterung der Schüler-Lehrer-Relation an Grund-, Haupt- und Sonderschulen zeigte, dass es in diesen Schulformen im kommenden Jahr über 3.000 weniger Grundstellen geben wird. Die Klassen werden immer größer. Eine individuelle Förderung ist da kaum möglich. Nach PISA wohl das schlechteste Signal, das eine Bildungsministerin senden kann, stellte der Neusser Landtagsabgeordente Heinz Sahnen fest, der über seine Landtagsfraktion weiter Druck machen will.

Die angekündigte Erhöhung des Bildungsetats ist für die Neusser Christdemokraten eine grobe Täuschung. Bereits im vergangenen Jahr habe die Ministerin zugeben müssen, dass die Etatsteigerung fast ausschließlich auf steigende Pensionslasten zurückzuführen sei. Dies gelte auch für den kommenden Doppelhaushalt.

Vorrang müsse nach Ansicht von Hüsch und Sahnen die Förderung junger Menschen haben. "Wissen ist der entscheidende Zukunfts- und Wirtschaftsfaktor in einer globalisierten Welt. Das sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen".