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Polizei bearbeitet Verkehrsunfälle mit neuer Technik

10.08.2021 1 Minute Lesezeit

Polizei bearbeitet Verkehrsunfälle mit neuer Technik (Foto: Shutterstock)
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Aus Kriminalfilmen ist sie gut bekannt: die Spurensicherung, kurz SpuSi. Was die SpuSi am Tatort ist, das ist die VU bei schweren Verkehrsunfällen: Die Polizei setzt bei der Aufnahme von schwersten Verkehrsunfällen künftig in ganz Nordrhein-Westfalen Verkehrsunfallaufnahmeteams (VU-Teams) mit spezieller Technik ein.

Die Neusser Polizei gehört zu den acht Kreispolizeibehörden, in denen schwerste Verkehrsunfälle schon jetzt durch spezialisierte Teams aufgenommen werden. In den restlichen Behörden haben das bisher die Einsatzkräfte des Wachdienstes übernommen. Nun werden die bereits bestehenden VU-Teams umstrukturiert und weitere eingesetzt. In den nächsten drei Jahren sollen 17 Kreispolizeibehörden eine solche Einrichtung bekommen.

Die Teams sollen vor allem bei Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerstverletzten sowie bei Verkehrsunfällen nach verbotenen Kfz-Rennen mit Personenschaden zum Einsatz kommen. Dazu sind sie mit speziellen Fahrzeugen, 3D-Scannern, Drohnen und Technik zum Auslesen digitaler Daten ausgestattet.

Die Landtagsabgeordneten Heike Troles und Jörg Geerlings (CDU) freuen sich: „Die landesweite Einführung der Verkehrsunfallaufnahmeteams ist ein weiterer Schritt, um unsere Polizei besser auszustatten. Wir in der NRW-Koalition geben den Polizistinnen und Polizisten modernste Technik an die Hand, um unser Land immer sicherer zu machen.“