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CDU unterstützt Pro-Hort-Kampagne

Parteichef Hüsch in der Fraktion: Betreuung in Gefahr

13.05.2003 1 Minute Lesezeit

„Die Hortplätze in unserer Stadt sind in Gefahr.“ Diese Bedrohung sieht CDU-Parteivorsitzender Cornel Hüsch nach den jüngsten Beschlüssen der Landesregierung. Deshalb warb er bei der CDU-Stadtratsfraktion für die Hort-Kampagne der Kirchen. Die CDU-Ratsfraktion schloss sich der Sorge an und unterstützte durch einen Beschluß in ihrer gestrigen Sitzung die Kampagne „Pro Hort“. Prominente Unterschriften setzten das äußere Signal: Bürgermeister Herbert Napp und die Fraktionsspitze unterzeichneten als Erste die Forderung zum Erhalt und den Ausbau bewährter und bedarfsgerechter Angebote für die Kinder auch außerhalb der Schule.

„Wir halten die Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen, aber auch die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und sozialen Institutionen für sehr wichtig“, argumentierte auch Anna Maria Holt, die Vorsitzende des Sozialausschusses. Den bewährten und qualifizierten Horten, deren Ausdehnung die CDU immer gefordert habe und die die Landesregierung seit 1999 sukzessive austrockne, komme eine besondere Bedeutung zu.

„Wir werden alles dafür tun, die gute Arbeit der freien Träger auch in Zukunft zu fördern und Angebote außerhalb des Schulhofes zu bieten“, kündigt Fraktionssprecher Dr. Hermann-Josef Baaken an. Die CDU-Fraktion habe zusammen mit dem Parteivorstand eine fraktionsübergreifende Aktionsgruppe gegründet und werde sowohl laufende Kampagnen unterstützen wie auch mit eigenen Aktionen das Bewußtsein in der Bevölkerung für die verfehlte Politik schärfen. Baaken: „Wir müssen durch lautstarken Protest deutlich machen, dass wir uns gegen die unsinnigen Pläne wehren.“