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Olympiade an Rhein und Ruhr: CDU will Chancen für Neuss nutzen.

Bisher ist das Gebiet des Rhein-Kreises Neuss ein weißer Fleck auf der Planungsskizze der Olympiaorganisatoren. Dies soll nach dem Willen der CDU nicht so bleiben.

Die CDU sieht große Chancen für Neuss, wenn die Olympiade 2032 an Rhein und Ruhr stattfinden sollte. „Jetzt gilt es, Bereitschaft zu signalisieren und auszuloten, was Neuss und der Kreis zu einer Olympiade beisteuern können“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings, der vor wenigen Wochen den Initiator der „Rhein Ruhr City 2032“, Michael Mronz, nach Neuss geholt hatte.

„Eine Olympiade an Rhein und Ruhr verfolgt ein völlig neues nachhaltiges Konzept, nach dem wenig neugebaut, sondern vor allem vorhandene Sportstätten und Infrastruktur genutzt werden soll. Mit einer Olympiade an Rhein und Ruhr würde nicht nur der Sport einen kräftigen Schub erhalten. Vielmehr würde unsere ganze Region davon profitieren und zusammenwachsen“, ist sich Ingrid Schäfer (CDU) sicher.

Wichtig ist für die CDU, dass bei jedem Schritt die Bürgerinnen und Bürger an den Planungen für die Olympiade beteiligt werden. „Eine Olympiade kann es für uns nur geben, wenn die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Nutzen überzeugt sind“, macht Schäfer deutlich.

Einen entsprechenden Antrag will die CDU gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner vorlegen.

„Schon heute fordern wir die Verwaltung auf, zeitnah Gespräche mit dem Landrat und den Verwaltungsspitzen der anderen Kommunen im Kreisgebiet zu führen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Für das große Projekt Olympiade 2032 muss der gesamte Rhein-Kreis Neuss mit einer gemeinsamen Stimme sprechen“, schließt Geerlings.