OGS-Plus sichert Unterstützung für Kinder mit besonderem Förderbedarf - Zwei ehemalige Grundschulen zur Einheit zusammengewachsen

„Unser besonderes Interesse galt dem Projekt „Offene Ganztagsschule Plus“ und den Um- und Ausbauarbeiten an der Gemeinschaftsgrundschule in Weckhoven“, begründet Heinz Sahnen MdL, Fraktionsvorsitzender der Neusser CDU-Fraktion die Entscheidung, die Reihe der Schulbesuche im Neusser Süden fortzusetzen. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Schulausschusses Stephanie Wellens traf er jetzt zu einem Gespräch mit der Leiterin der Schule, Ursula Natrop, zusammen.

Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude sowie der Besichtigung der Außenanlagen überzeugten sich Sahnen und Wellens von der gelungenen Realisierung der Bauarbeiten. Den OGS-Gruppen stehen helle, mit kindgerechtem Mobiliar ausgestattete Räume (der ehemaligen Anne-Frank-Schule) für die Einnahme des gemeinsamen Mittagessens, für die Hausaufgabenbetreuung, für Musikunterricht, Basteln und freies Spiel sowie eine aufwändig ausgestattete Küche zur Verfügung. Kindersichere Spielgeräte, ein Spielfeld für Ballspiele und großzügige Freiflächen im Außenbereich bieten ideale Voraussetzungen für den Bewegungsdrang der Kinder. Für die Betreuerinnen wurden ein eigener Aufenthaltsraum sowie ein Büro für die Leiterin der Betreuung eingerichtet.

„Unser Ziel ist es, vor allem den Kindern in den OGS-Plus-Gruppen verlässliche Strukturen wie ständige Ansprechpartnerinnen, eine warme Mahlzeit, Unterstützung bei den Hausarbeiten und individuelle (Sprach-)Förderung zu bieten“, erläutert Ursula Natrop die pädagogischen Prinzipien des Nachmittagsangebots. „Der Erfolg unseres Konzepts ist deutlich spürbar: Die Kinder haben Vertrauen gefasst und werden - auch im eigenen Verhalten - strukturierter. Sie lernen, dass Pflichten wie die Erledigung der Hausaufgaben nicht lästig sind, sondern ihnen die Bewältigung des Schulalltags erleichtern und sie fühlen sich in der Gemeinschaft akzeptiert und aufgehoben.“

Gemeinsam mit den Eltern entscheiden die Lehrerinnen und Betreuerinnen über die Aufnahme in die Offene Ganztagsschule bzw. über die Notwendigkeit der besonderen Betreuung in den OGS-Plus-Gruppen. Der ständige Kontakt zwischen Vormittagsunterricht und Nachmittagsarbeit ist durch die gemeinsame Planung des pädagogischen Konzepts, der Veranstaltungen im Laufe des Schuljahres sowie durch wöchentliche Teilnahme der Lehrerinnen und Lehrer an der Hausaufgabenbetreuung gesichert.

„Wir konnten uns davon überzeugen, dass die beiden ehemaligen Weckhovener Grundschulen zu einer Einheit zusammengewachsen sind. Durch die Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort (Heimatverein, Sportvereine) sowie die Kirchengemeinden ist die Schule ein integrativer Bestandteil des „Dorfes“ Weckhoven und bietet den Kindern aus allen dort ansässigen sozialen Schichten die optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn“, so das Resümée von Stephanie Wellens.