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Offensive der Jungen Union für Kulturpolitik

12.03.2000 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union Neuss (JU) hat zu der zuletzt aus Teilen der Stadtratsfraktion geäußerten personellen Verstärkung im Bereich Kultur Stellung genommen. Dabei wird die Forderung des Stadtverordneten Carsten Greiwe (CDU) prinzipiell unterstützt, den Bereich Kultur zu stärken. Eine mutige Politik müsse auch einmal bereit sein, in weniger populären Bereichen zu investieren. Immer dann, wenn es um Kürzungen ginge, fiele der Politik sofort der Bereich Kultur ein. Einmal den Mut aufbringen und einen Beigeordneten ausschließlich mit dem Thema Kultur zu beauftragen, sei da ein guter Weg.

Es könne beim Thema Kultur nicht immer darum gehen, Großprojekte wie beispielsweise das Rheinische Landestheater zu fördern. Dies sei sehr wichtig, doch gäbe es so viele kleinere Gelegenheiten, dem Bereich Kultur Plattformen zu bieten. Dies ist auch nicht immer teuer; Innovation und Einfallsreichtum seien vielmehr gefordert. Kultur sei in Neuss zwar kein Fremdwort, doch müsse noch viel getan werden; ansonsten erkläre sich nicht, warum so viele in das umliegende Land fahren.