Offene Ganztagsschule: „Die Brücke“ fördert Kinder in neuem Gebäude

Stephanie Wellens und Anna Maria Holt mit Schülerinnen und Schülern der OGS
Stephanie Wellens und Anna Maria Holt mit Schülerinnen und Schülern der OGS

Freundlich, großzügig und liebevoll ausgestattet, so präsentiert sich das neue Ganztags-Gebäude der Weißenberger Gemeinschaftsgrundschule „Die Brücke“. Im Februar wurde der Neubau in Betrieb genommen; seitdem haben 165 Kinder hier nachmittags viel Platz zum Lernen, Spielen und Essen in kindgerechter Atmosphäre. Auch ein eigener Außenbereich für die „Nachmittags-Kinder“ wird gerade gestaltet, der vor Ostern fertig sein soll.

Kein Wunder also, dass Lehrer, Erzieher, Schüler und Eltern stolz auf ihre OGS, ihre „Offene Ganztagsschule“ sind, wie sich die Neusser CDU-Bildungsexpertinnen Anne Holt und Stephanie Wellens beim Termin vor Ort bei Schulleiterin Sylvia Decker überzeugen. Die beiden Politikerinnen machen sich seit Jahren stark für ein flächendeckendes Ganztagsangebot mit optimalen Bedingungen für die Neusser Grundschulkinder. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit dem Schuljahr 2007/2008 verfügen alle 25 Neusser Grundschulen über ein Ganztagsangebot. Doch damit nicht genug: Die CDU setzte sich auch dafür ein, dass Rahmenbedingungen für die Betreuung festgelegt wurden, um so eine durchgängig hohe Qualität zu gewährleisten. So soll die Offene Ganztagsschule neben der Hausaufgabenbetreuung die Kinder auch sportlich und kulturell fördern.

So wie bei der „Brücke“. Hier können sich nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die vielfältigen Nachmittags-Angebote sehen lassen: Sport-Arbeitsgemeinschaften, Musik-, Kunst- und Koch-Angebote stehen zur Auswahl; hinzu kommen Projekte mit der Musikschule, der Alten Post und der Landfrauenvereinigung. Damit nicht nur die Ganztagsschüler von den zusätzlichen Möglichkeiten profitieren, stehen einige Angebote auch den Schülern, die nicht an der OGS teilnehmen, offen. Engagiertes Lehrpersonal, die Mitwirkung bei Gesundheitsprojekten, Beratungsangebote durch die fest eingestellte Psychologin und eine einladende Cafeteria mit täglichem, ausgewogenem Mittagstisch kann die „Brücke“ ebenfalls stolz vorweisen.

Ein optimales Angebot mit genügend Personal – an der OGS der „Brücke“ sind nachmit-tags täglich 21 Betreuer im Einsatz – kostet Geld. Die Personalkosten für Schulen sind zwar Ländersache, „trotzdem bezahlt die Stadt Neuss jährlich rund 1 Million Euro extra, damit für die Ganztagsbetreuung mehr Personal eingestellt werden kann“, erläutert Stephanie Wellens. Die Schulexpertin der CDU weiß um den Stellenwert eines guten Angebots – gerade für Kinder aus den so genannten „bildungsfernen Schichten“. Auch bei der „Brücke“ kennt man diese Problematik. Rund 70 Prozent der Kinder haben Migrationshintergrund, und damit entstehen für die Eltern aufgrund mangelnder Deutsch-Kenntnisse Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Hausaufgaben. „Wenn dann zu Hause noch das Geld knapp ist, sind die Kinder oft die Leidtragenden, wenn es um sinnvolle Freizeitgestaltung und ein anständiges Mittagessen geht. Hier trägt ein gutes Ganztags-Angebot maßgeblich dazu bei, dass Chancen-Ungleichheiten abgebaut und Integration verbessert wird“, so Anne Holt. Daher wird sich die Neusser CDU auch weiterhin für ein flächendeckendes und qualitativ hochwertiges Angebot in der Ganztagsbetreuung einsetzen.