Nickel will Elternbeiträge sozialer gestalten und einkommensschwache Familien entlasten

CDU-Bürgermeisterkandidat Thomas Nickel will die für die Betreuung von Kindern in KITAs und bei Tagesmüttern erhobenen Elternbeiträge gerechter gestalten und gerade einkommensschwache Familien entlasten. Für ihn ist die Reform der Elternbeiträge ein zentrales Anliegen als Bürgermeister. Nickel erklärt:

„Bereits 2013 habe ich als Vorsitzender des Jugendhilfeausschuss die Reform der Elternbeiträge verfolgt. Diese ist damals gescheitert, da alle Parteien unterschiedlichste Vorstellungen vertraten. Als Bürgermeister werde ich dieses Thema neu auf die Tagesordnung setzen. Neben der schwarz-grünen Koalition will ich dabei auch alle anderen Fraktionen einbinden. Denn das Wohl der Eltern und Kinder steht hier klar an erster Stelle. Für sie möchte ich einen möglichst breiten Konsens erreichen.

Durch die Reformierung der Beiträge möchte ich einkommensschwache Familien entlasten und Beiträge transparent und gerecht verteilen. Im Detail will ich die Grenze für die Beitragsfreiheit erhöhen und Beiträge im Bereich Ü3 und in der Tagespflege U3 reduzieren. Eine feinere Einkommensstaffelung soll zudem für eine gerechtere Beitragshöhe sorgen.

Am liebsten würde ich die Elternbeiträge ganz abschaffen. Dies bei der aktuellen Haushaltslage zu fordern, wäre jedoch unseriös, da es schichtweg nicht zu finanzieren wäre. Die generelle Abschaffung bleibt allerdings mein Fernziel.“