Nickel will das bürgerfreundliche Rathaus weiterentwickeln

Auf Initiative des Bürgermeisterkandidaten Thomas Nickel hat die schwarz-grüne Koalition zur Ratssitzung am Freitag einen Antrag zur Weiterentwicklung der Bürgerfreundlichkeit des Rathauses eingereicht.

Neben konkreten Zielen für ein Online-Bürgerportal beantragt die Koalition den Aufbau eines Facebook-Auftritts der Stadt. „28 Mio. Menschen nutzen in Deutschland Facebook. Diese Chance muss die Stadt nutzen, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten“, erklärt Thomas Nickel. Außerdem könne darüber über Gefahrenlagen informiert werden.

Auch wenn die Digitalisierung der Verwaltungshandlungen zum Ziel hat, viele Gänge ins Rathaus für die Bürger zu ersparen, bleibt der persönliche Kontakt weiterhin in vielen Fällen notwendig sowie richtig und wird zu Recht auch von den Bürgern gewünscht.

Um den persönlichen Kontakt gerade für die arbeitende Bevölkerung zu erleichtern, sollen die Öffnungszeiten des Rathauses flexibler werden. Gleichzeitig soll möglich werden, in speziellen Fällen, z. B. bei bettlägerigen Personen, Hausbesuche zu vereinbaren.

„Das Rathaus ist eine Serviceeinrichtung für unsere Bürger. Diesen Dienst will ich für die Neusser Bürgerinnen und Bürger groß schreiben. Die Digitalisierung und die Flexibilisierung des direkten Bürgerkontaktes sind dabei zwei Säulen ein und desselben Konzeptes, um die Zugänglichkeit und Serviceorientierung des Rathauses weiterzuentwickeln, ohne die Personalkosten zu steigern“, erläutert Nickel seine Ideen. „Gerade die Chancen, die uns das Internet bietet und die von vielen Kommunen bereits wahrgenommen werden, sollen in Neuss stärker Eingang finden. Dazu haben wir konkrete Vorschläge gemacht, welche Anträge und Leistungen des Rathauses digitalisiert werden können.“

Der CDU-Parteivorsitzende Dr. Jörg Geerlings ergänzt: „Dass sich die SPD nun heute in der Presse als Urheber einer Idee, die bereits europaweit umgesetzt wird, präsentiert und alle anderen, die am Thema digitales Rathaus arbeiten, als Diebe beschimpft, ist peinlich und zeugt nur von der Unsicherheit der SPD. Wir laden die SPD dazu ein, sich der sachorientierten Diskussion wieder anzuschließen. Als Koalition der Einladung sind wir für vernünftige Mitarbeit offen.“