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Neustrukturierung der Neusser Bäderlandschaft darf nicht zu Lasten des Schul- und Vereinssports gehen

10.03.2004 1 Minute Lesezeit

Neustrukturierung der Neusser Bäderlandschaft darf nicht zu Lasten des Schul- und Vereinssports gehen

Die Bäderlandschaft in Neuss wurde angesichts hoher Defizite neu strukturiert unter Führung der Stadtwerke Neuss (die Presse berichtete). Dies wird von der Jungen Union Neuss (JU) ausdrücklich begrüßt. „Dies entspricht in etwa einer drei Jahre alten Forderung der JU, als wir eine Privatisierung gefordert hatten“, so der sportpolitische Sprecher der JU, Dr. Jörg Geerlings. Damals habe man aber bereits darauf hingewiesen, dass dies – von notwendigen Kompromissen abgesehen – nicht zu Lasten des Schul- und Vereinssports gehen dürfe.

Ausdrücklich begrüßt die JU die Ankündigung von Stadtwerke-Chef Heinz Runde, effektivere Strukturen zu schaffen, insbesondere bei der Eisporthalle am Südpark. Es müssten aber Gespräche mit den betroffenen Vereinen geführt werden; denn insbesondere im Schwimmbereich zeige man sich besorgt, dass Talente nicht ausreichend gefördert werden könnten. „Ein vernünftiger Ausgleich zwischen Vereins- und Wirtschaftsinteressen ist möglich“, so Geerlings. Ein eindeutiges Bekenntnis der Stadtwerke zu den Vereinen schaffe die notwendige Planungssicherheit.