Neuss soll „Platz der Kinderrechte“ bekommen

Der Kinderschutzbund verfolgt bundesweit das Ziel, mit der Umbenennung von Plätzen in „Platz der Kinderrechte“ das Thema Kinderrechte stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Der Kinderschutzbund Neuss hat dies auch für unsere Heimatstadt vorgeschlagen. Diese Initiative wird von der Politik außerordentlich begrüßt, sodass die Koalition aus CDU und Grünen im morgigen Kulturausschuss gemeinsam mit den Fraktionen von SPD, FDP und Linken die Einrichtung eines „Platz der Kinderrechte“ beschließen will.

„Wir freuen uns, dass wir das Anliegen des Kinderschutzbundes unterstützen können. Neuss wäre damit eine der ersten fünf Städte in Deutschland, die einen Platz der Kinderrechte einrichten würde. Im Gegensatz zum Vorschlag des Kinderschutzbundes, den Platz am Niedertor lediglich mit einer Zusatzbezeichnung zu versehen, haben wir als Koalition ein deutlicheres Zeichen vorgeschlagen. Gerne würden wir den Platz am Hafenpier, der heute schon regelmäßig mit den Fahnen des Kinderschutzbundes beflaggt ist, als Platz der Kinderrechte benennen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Helga Koenemann (CDU) und Michael Klinkicht (Grüne).

„Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die besonderen Rechte von Kindern, die die Vereinten Nationen bereits 1989 im Rahmen der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet haben, im öffentlichen Raum und im Bewusstsein der Menschen präsenter werden. Als die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft brauchen Kinder unseren besonderen Schutz und Fürsorge“, so Koenemann und Klinkicht weiter.