Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer am Tunnel Preussenstraße

Dirk Bongards
Dirk Bongards

„Um alle Verkehrsteilnehmer verstärkt auf die besondere Gefahr hinzuweisen, wird auf meine Initiative hin gegenwärtig die Einrichtung von Tempo 20 im und vor dem Tunnelbereich geprüft“, erklärt Dirk Bongards, gewählter Stadtverordneter im Stadionviertel zur Problematik des Tunnels an der Preussenstraße. Dies - gepaart mit der Querungshilfe an der Jahnstraße - führe zu einer Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle.

Der alte Tunnel entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen der viel befahrenen Preussenstraße. Allein die Tatsache, dass grundsätzlich eine Tunneldurchfahrt, übrigens auch an der Rheydter Straße oder an der Viktoriastraße, nicht ungefährlich ist und eines hohen Maßes an Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer bedarf, helfe allerdings nicht bei der Lösungsfindung.
Vielmehr bleibe die Verbreiterung des Tunnels eine Option. Ohne eine Mitfinanzierung durch die Deutsche Bahn sei die Realisierung jedoch eher unwahrscheinlich. Über den Bau eines separaten Tunnels für Radfahrer und Fußgänger werde derzeit ebenso diskutiert. Dabei seien aber die erkennbaren Vor- und Nachteile hinsichtlich der Sicherheit und Akzeptanz der alltäglichen Nutzung genau zu analysieren.

Bongards hatte in zahlreichen Gesprächen mit der Verwaltung viele denkbare Maßnahmen beraten, die letztlich als eher risikosteigernd bewertet wurden. Keinesfalls dürfe durch gut gemeinten Aktionismus Sicherheit vorgespielt werden. Letztlich sei die Sensibilisierung für die denkbaren Gefahren, gegenseitige Rücksichtnahme und gesteigerte Obacht aller Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle wichtig, bis die sicherste Lösung umgesetzt wird.