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Neue Querungshilfe in der Nutzung

Mehr Sicherheit auf der Koblenzer Straße / B9 in Uedesheim

14.08.2020 1 Minute Lesezeit

Mehr Sicherheit auf der Koblenzer Straße / B9 in Uedesheim

Die Baustelle ist weg und die lang erwartete Querungshilfe auf der starkbefahrenen Koblenzer Straße / B 9 steht. Für den Stadtverordneten Stefan Crefeld ist das eine sehr gute Nachricht für alle Fußgänger und Radfahrer, die vor allem mehr Sicherheit bedeutet.

Der Weg am Uedesheimer-Deich in Richtung Dormagen ist sehr beliebt und wird besonders von vielen Radfahrern benutzt. Aufpassen musste man stets am letzten Haus auf der Neusser Seite (Nr. 103). Den hier muss zwingend die Koblenzer Straße / B 9 kurz vor einer Kurve überquert werden, da der Ausbau des Weges nur auf einer Seite vorhanden ist. Immer wieder kam es hier zu gefährlichen Situationen weiß der Vorsitzende des Bezirksausschusses zu berichten und auch besorgte Eltern von schulpflichtigen Kindern hätten ihn mehrfach darauf angesprochen. Wie gefährlich die von ihrem Verkehrsaufkommen autobahnähnliche Bundesstraße tatsächlich sein kann, zeugt noch ein Holzkreuz am Straßenrand.

„Im Bezirksausschuss Uedesheim sind wir immer an dem Projekt drangeblieben, und was schon bei dem römischen Dichter Ovid galt, gilt leider auch oft in der Kommunalpolitik: Steter Tropfen höhlt den Stein“. Die Erstberatungen im Bezirksausschuss und in den jeweiligen Fachausschüssen fanden bereits 2006 statt und Crefeld hatte im März noch einen Ergänzungsantrag eingebracht. Auch wenn es viele Jahre gedauert hat, die Querungshilfe durch die Stadt zu realisieren und der angekündigte Baubeginn nochmals verschoben wurde, ist der CDU-Ratsherr mit der Umsetzung zufrieden. Die neue Verkehrsinsel ist bereits rege in der Nutzung und er hat auch direkt mit einigen Radfahrern gesprochen, die sich ebenso positiv äußerten.

Wenig Verständnis zeigte Crefeld allerdings, als er feststellte, dass vor der Querungshilfe immer noch das 70er Schild steht und die Kraftfahrer kurz vor der neuen Insel und der Kurve unverändert auffordert ihre Geschwindigkeit deutlich von 50 km/h auf 70 km/h zu erhöhen. „Das ist natürlich Unsinn und muss noch geändert werden“. Den Antrag hierzu hatte er vorsorglich schon in der vorletzten Sitzung des Bezirksausschusses im März eingebracht. Es bleibt die Hoffnung, dass darauf nicht auch wieder 14 Jahre gewartet werden muss.