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Aktuelles Stimmungsbild der Neusser Bürger

Mehr als 70 Prozent begrüßen kirchlichen Einfluss auf Gemeinweisen

16.06.2004 1 Minute Lesezeit

    Eine große Mehrheit der Neusser Bürgerinnen und Bürger spricht sich dafür aus, dass die Kirchen eine wichtige Funktion in unserem Gemeinwesen behalten sollten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Telefon-TED-Umfrage in Neuss, die in der Zeitung „Neusser Neues“ durchgeführt und jetzt abgeschlossen wurde. 70,4 Prozent der an der Umfrage Beteiligten unterstützen die Rolle der katholischen und evangelischen Kirche.

    „Die Stadt Neuss ist mit ihrem außergewöhnlich hohen Anteil an Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft, katholischen und evangelischen Bekenntnisschulen und nicht zuletzt den vielen gemeinnützigen Organisationen der Wohlfahrtspflege führend in Nordrhein-Westfalen“, betont Cornel Hüsch, CDU-Vorsitzender im Stadtverband Neuss. Dies sei auch eine Grund dafür, warum in Neuss die Integration von Aussiedlern, die Betreuung von sozial Schwachen und das Zusammenleben verschiedener gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen so problemlos funktioniere. Und Hüsch ergänzt: „Wir unterstützen diese Arbeit und wollen auch zukünftig beiden Kirchen viel Freiraum für ihre Arbeit lassen, weil sie unser uneingeschränktes Vertrauen in der Jugend- und Sozialarbeit genießen.“ Das sei eine erklärte Politik der Neusser CDU, die damit auch zuverlässig die Arbeit der Kirchen und kirchlichen Organisationen in den nächsten Jahren unterstützen werde. „Wir wissen, dass die Umwandlung einiger Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsgrundschulen viele schmerzt, aber von vielen gewünscht wird, um keine Benachteiligungen entstehen zu lassen. Wir wissen auch um den grundsätzlichen Wunsch, die christliche Erziehung im Unterricht zu verankern. Dass, was die Kommunalpolitik durch Entscheidungen dazu positiv beitragen kann, wird auch weiterhin geschehen. Dafür ist die CDU ein verlässlicher Partner“, resümierte der Vorsitzende angesichts der kontroversen Debatte in den letzten Wochen.

    Die CDU-Fraktion stärkt mit ihrer neuen Zeitung „Neusser Neues“ den Dialog mit den Bürgern und greift aktuelle Themen auf, nutzt die Zeitung aber auch für eine Erfolgsbilanz ihrer Arbeit. Die Zeitung mit vier Regionalausgaben wird in alle Haushalte verteilt. Die Redaktionsleitung hat Dr. Hermann-Josef Baaken, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, inne. „Wir wollen nah am Bürger sein und auch bewusst kontroverse Themen ansprechen“, argumentiert der Stadtverordnete. „Dafür war uns ein neues und auffälliges Medium sehr wichtig.“ Drei- bis viermal jährlich soll die Fraktionszeitung erscheinen.