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MdEP Karl-Heinz Florenz erhielt Bundesverdienstkreuz

22.02.2001 1 Minute Lesezeit

    Karl-Heinz Florenz MdEP

    Karl-Heinz Florenz MdEP

    Florenz, seit 1989 Europaabgeordneter und Obmann der Europäischen Volkspartei im Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik, hat sich neben seinem unermüdlichen Einsatz für die europäische Idee insbesondere um die europäische Umweltpolitik verdient gemacht, wobei er auch einmal "gegen den Strom" schwimme, wie Ingo Friedrich in seiner Laudatio mit Anerkennung bemerkte. Denn Florenz gilt in Sachen Umweltschutz eher als "grüner" CDU-Mann. Er habe bewiesen, dass Wirtschafts- und Umweltpolitik keine Gegensätze sein müßten, so Friedrich. Florenz sieht im Umweltschutz auch die Chance durch die Entwicklung moderner Umwelttechnologien nachhaltige Wirtschaftspolitik zu betreiben. Zu seinen Spezialgebieten im Umweltbereich zählen u. a. die Abfall- und die Wasserpolitik. Seinen internationalen Bekanntheitsgrad erlangte er vor allem als Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Altautorichtlinie.

    Florenz, 1947 in Neukirchen-Vluyn geboren, erhielt das Bundesverdienstkreuz aber auch wegen seines sozialen Engagements. Nach seiner Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister avancierte er selbst zum langjährigen Ausbilder junger Landwirte und trug somit seinen Teil zur Erhaltung der Landwirtschaftskultur in Nordrhein-Westfalen bei. Darüber hinaus war er über Jahre als Schöffe am Landgericht Kleve und als Stadtratsmitglied in Neukirchen Vluyn tätig.

    Die Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes, in der er eine historische Chance sah und sieht, um Frieden und Wohlstand in Europa zu erhalten, hat ihn schließlich dazu bewegt, seine Heimat in der europäischen Hauptstadt Brüssel zu vertreten. Florenz ist zutiefst davon überzeugt, daß die Weiterentwicklung Europas der Grundgarant für Frieden und Freiheit in Europa und die Garantie des Fortbestands der Mitgliedstaaten ist.