Masterplan Neuss an den Rhein bietet wertvolle Impulse für die Stadtentwicklung

Foto: Jens Küsters

„Ein sachkundiger Blick von außen kann immer wieder bedenkenswerte Impulse für weitere Entwicklungen geben“, betont Ingrid Schäfer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende für den Bereich Planung, nach der Vorstellung des Schlussberichts zum Masterplan „Neuss an den Rhein“. Dieser war von erfahrenen Experten erarbeitet worden, die nicht in Neuss beheimatet sind. Sie schätze die Ergebnisse als überwiegend positiv ein, wenn auch nicht durchgängig umsetzbar. „Wir sollten dabei beachten, dass es sich um mittel- und langfristige Ideen handelt, die in die Stadtplanung einfließen“, so Schäfer weiter.

Prof. Ulrike Beuter vom Planerteam Oberhausen, als Landschaftsarchitektin im Team der Masterplanentwickler, hatte zuvor die wesentlichen Ergebnisse den Stadtverordneten und sachkundigen Bürgern der CDU vorgestellt. Positiv bewertet wurde dabei insbesondere das Bestreben, Neuss zum Rhein hin mehr zu öffnen und den Rennbahn-Park besser anzubinden.
Karl Heinz Baum, Vorsitzender des Planungsausschusses erläuterte im Anschluss die ersten Schwerpunkte, die nun auf ihre Machbarkeit geprüft werden sollen. Dazu gehöre auch die Revitalisierung des Büroparks Hammfeld 1.

Bedenken gab es zu den Überlegungen zur Verkehrsplanung. Die Mitglieder der Fraktion verwiesen auf die Bedeutung der Batteriestraße und des Europadamms als innerstädtische Verkehrsachse für Neuss. Erwartungshaltung sei, neben den Belangen von Fußgängern und Radfahrern auch die der Autofahrer deutlicher im Blick zu behalten.

„Wir müssen nun schauen, welche Überlegungen in der Realität Bestand haben, d.h. machbar und sinnvoll sind. Dabei sind neben den finanziellen und städtebaulichen Aspekten natürlich auch die Interessen der Hafenanrainer entscheidend“, stellt Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Geerlings abschließend fest. Die Neusser Bedeutung als Hafenstadt dürfe nicht gefährdet werden.