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Koenemann: „Planung für Omnibusbahnhof nicht entscheidungsreif“

08.02.2002 1 Minute Lesezeit

    Die Planungen für die Bebauung des Omnibusbahnhofes sind noch nicht abstimmungsreif. Diese Auffassung vertritt CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Koenemann nach einem Workshop, zu dem der vom Stadtrat eingesetzte Projektleiter, der Neusser Bauverein, eingeladen hatte. An dem Workshop hatten neben den Experten der Bauverwaltung Vertreter aller Fraktionen teilgenommen und dem Wunsch des Bauträgers entsprochen, sich über erste Planungsschritte informieren zu lassen und den Architekten Anregungen für die weiteren Arbeiten mitzugeben. Dabei standen vor allem denkmalpflegerische Aspekte im Vordergrund.

    „Die CDU-Fraktion wird die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen, wenn dem Rat der Stadt Neuss entscheidungsreife Vorlagen vorliegen“, betont Koenemann. Dazu gehöre auch der Standort des Café Greyhound. In dem Workshop habe ein fruchtbarer Gedankenaustausch stattgefunden, an dem sich alle Fraktionen und die Verwaltung beteiligt hätten. Dieser Gedankenaustausch werde die Planung im Sinne einer guten Stadtentwicklung weiter bringen, ist sich der CDU-Fraktionsvorsitzende sicher. Für die CDU-Fraktion gebe es keinen Grund, von ihren im Leitantrag vorgelegten Forderungen abzurücken. Dazu habe es im Workshop auch keine widersprechenden Darstellungen des Bauträgers gegeben. Die CDU werde ihre Versprechen einlösen. Unstrittig sei, dass der zwingend notwendige Parkraum für die in der Innenstadt wegfallenden Parkplätze in einer Größenordnung von 200 Stellplätzen nicht zum Nulltarif zu haben sei. Es sei andererseits auch klar, nicht die später dort wohnenden Bürger mit den Kosten des Parkraums zu belasten, sondern eine verursachergerechte Finanzierung anzustreben.

    Die CDU werde auch weiterhin für die Schaffung weiterer Parkflächen über Parkhäuser in der Innenstadt plädieren. „SPD und andere Workshop-Teilnehmer versuchen sich der Verantwortung zu entziehen und benutzen die Meinungsbildung zur vorzeitigen Entscheidung, ohne den Sachverhalt in den dafür zuständigen Gremien der Stadt Neuss diskutiert zu haben. Das ist wahrlich keine demokratische Arbeit“, kritisiert Koenemann.