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Kita-Rettungspaket muss Träger entlasten, nicht den städtischen Haushalt

07.11.2017 1 Minute Lesezeit

Kita-Rettungspaket muss Träger entlasten, nicht den städtischen Haushalt

Die schwarz-grüne Koalition macht im Jugendhilfeausschuss mit einem entsprechenden Antrag deutlich, dass das im Rahmen des „Kita-Rettungsprogrammes“ vom Land gezahlte Geld wie vorgesehen im vollen Umfang bei den Trägern landen soll, damit diese langfristig die Trägerschaft ihrer Kitas fortsetzen können.

„Äußerungen der Verwaltung in der Trägerkonferenz lassen befürchten, dass die Stadt Neuss dieses Geld nicht in voller Höhe weiterleiten, sondern ggf. mit anderen Zahlungen an die Träger verrechnen möchte. Dieses Vorgehen lehnen wir ab. Das Kita-Rettungspaket trägt dem Umstand Rechnung, dass die landesgesetzlich geregelte Finanzierung über Jahre hinweg nicht auskömmlich war und dass infolgedessen viele Träger in schwerer finanzieller Not sind. Das Rettungsprogramm soll einzig und allein den Trägern helfen, die Betreuung der Neusser Kindergartenkinder sicherzustellen und nicht Löcher im kommunalen Haushalt stopfen“, erklären die CDU-Fraktionsvorsitzende, Helga Koenemann, und der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Kaumanns.

Die neue CDU-geführte Landesregierung investiert insgesamt 500 Millionen Euro zur Rettung der Kita-Träger. Davon entfallen 5.338.060 € auf die Stadt Neuss.