Keine zusätzliche Verkehrsbelastung für Neusser Norden durch IKEA-Umsiedlung

Die Umsiedlung von IKEA in das neue Gewerbegebiet Hüngert II in Holzbüttgen wird für den Neusser Norden voraussichtlich keine verkehrliche Mehrbelastung bringen. Dies stellte der Kaarster Bürgermeister Moormann in einem Gespräch mit den beiden NeusserCDU-Stadtverordneten aus der Nordstadt Anne Holt und Jochen Goerdt klar.

Moormann betonte, dass die Stadt Neuss über die Planungen der Stadt Kaarst informiert ist. Die verkehrliche Erschließung des neuen IKEA-Standortes solle über eine neue Straße nahe der jetzigen Autobahnanschlussstelle Holzbüttgen erfolgen. Eine Erschließung von der Viersener Straße aus oder über die Rheydter Straße durch das südliche Westfeld komme aus Sicht der Stadt Kaarst aus städtebaulichen, finanziellen und ökologischen Gründen im Ergebnis nicht in Betracht.

Moormann sieht auch keinen Grund für die Befürchtungen von Anwohnern auf der Morgensternsheide, dass die neue Autobahnbrücke für Schleichverkehr genutzt werden könnte. Zum einen sei die geplante Straße auf dem Kaarster Stadtgebiet so attraktiv, dass der Feldweg und die schmale Brücke keine eche Alternative seien. Zum anderen obliege es der Stadt Neuss, die Brücke erforderlichenfalls generell für den Kfz.-Verkehr zu sperren.

Anne Holt, zuständige Stadtverordnete für die Morgensternsheide, kündigte an, eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger der Neusser Nordstadt ausrichten zu wollen, sobald in Kaarst die rechtlichen Voraussetzungen für die IKEA-Umsiedlungen geklärt seien.