Junge Union unterstützt die Idee einer Studentenstadt Neuss

Sebastian Ley
Sebastian Ley

„Wir freuen uns über die tolle Idee, Neuss als Wohnort für Studenten attraktiv zu machen. Davon kann unsere Stadt nur profitieren“, so Sebastian Ley, Vorsitzender der JU Neuss. „Wer sich bereits jetzt um die Studenten kümmert, der wird auch in Zukunft als Wohnort nach dem Studium in Frage kommen. Zu einem solchen begrüßenswerten Vorschlag gehört deswegen im Nachgang auch die Überlegung, wie bezahlbarer Wohnraum für junge Familien verfügbar wird“, so Ley weiter.

Neuss liege gegenüber der Universitätsstadt Düsseldorf und sei auch selber Hochschulstandort. Viele Jugendliche, die in Neuss ihr Abitur bestehen, würden danach auch in Düsseldorf studieren. Deshalb, so die Meinung der JU, sei es nur konsequent, sich vor dem Hintergrund des Problems der fehlenden Studentenwohnungen auch verantwortlich zu fühlen. Und nebenbei würde für Leben in der Stadt gesorgt – ein wichtiges Argument.

Die Junge Union wird das Thema weiter beobachten und würde sich freuen, mit eingebunden zu werden. „Es reicht nicht nur, den Wohnraum bereitzustellen. Man muss bedarfsgerecht vorgehen. Dazu gehört, das Gespräch mit potentiellen studentischen Mietern zu suchen, zu fragen, was ihnen wichtig ist. Wie müssen die verkehrstechnischen Anbindungen sein, welche Preise sind realistisch und welche Infrastruktur wird gebraucht?“ so Ley. Eine Planung dürfe nicht an den tatsächlichen Wünschen der Zielgruppe vorbeigehen. Und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müsse man auch langfristig denken. Was mit den studentischen Wohnungen später passiert, und wie sie später genutzt werden können, daran müsse man bei der Planung auch schon denken.

„Wir bieten uns gerne als Gesprächspartner an. Die Idee ist super, die konkrete Ausführung muss dazu passen“, so Ley abschließend.