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Stadionbau am Konrad-Adenauer-Ring

Junge Union hat Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fest im Visier

Die Junge Union Neuss (JU) unterstützt ausdrücklich die Pläne der Verwaltung zur Verwirklichung der Sportpläne am Konrad-Adenauer-Ring. „Eine neue Sportanlage am Konrad-Adenauer-Ring zu bauen, ist längst überfällig“, so JU-Vorsitzender Jörg Geerlings. Dass die gesamte Planung indes etwas vorgezogen wird, mache unter Berücksichtigung der heranrückenden Weltmeisterschaft in Deutschland nur Sinn. „Neuss verfügt über eine herausragende Infrastruktur zwischen Köln und Düsseldorf, sodass die Chance, Quartierstadt für eine der Nationalmannschaften zu werden, gut stehen“, ergänzt JU-Geschäftsführer Holger Ullrich.

Nach Ansicht der JU bietet der Standort darüber hinaus weitere Vorteile. So gebe es bereits seit längerem die Planungen, eine neue Geschäftsstelle der TG Neuss zu errichten. Zudem seien ja bereits die Planungen für eine Internationale Schule vorangeschritten, die ebenfalls an den Standort Konrad-Adenauer-Ring kommen solle.

Die Finanzierung einer neuen Fußball-Stätte werde sowieso fällig und könne zudem mit den Mitteln aus dem Grundstücksverkauf an der Hammer Landstraße refinanziert werden. „Der Jammer wäre groß, wenn rings um Neuss 2006 Fußball-Euphorie herrscht, nur Neusser ihre Begeisterung ausschließlich aus dem Fernseher ziehen müssten“, so Geerlings. Das Potenzial für das Hotel- und Gaststättengewerbe müsse genutzt werden. Neuss würde über seine Grenzen hinaus genannt werden.

Ein neues Stadion bietet endlich einmal die Chance, auch multifunktionelle Nutzungen zu ermöglichen. So sind auch andere Sportarten in Neuss einmal daran interessiert, eine gut ausgebaute Stätte für Veranstaltungen zu haben, beispielsweise im Reitsport. Damit erhält Neuss ein attraktives Freizeitangebot über die Zeit der WM hinaus.