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Studenten büßen für rot-grüne Finanzpolitik

Junge Union gegen Studiengebühren zur Haushaltssanierung

06.06.2002 1 Minute Lesezeit

Junge Union gegen Studiengebühren zur Haushaltssanierung

Die Junge Union Neuss (JU) wehrt sich entschieden gegen die Pläne der rot-grünen Landesregierung, an nordrhein-westfälischen Hochschulen Studiengebühren einzuführen, wenn diese einzig und allein der Sanierung des Finanzhaushaltes dienen. „Es kann doch nicht sein, dass Studenten für die miserable Finanzpolitik der Landesregierung büßen müssen“, so Thomas Kaumanns, Leiter des Arbeitskreises Bildung der Neusser JU. Studiengebühren kommen für die Neusser Jungpolitiker allenfalls dann in Frage, wenn sie direkt und unmittelbar der Verbesserung der schlechten Studienbedingungen zu Gute kommen.

So genannte „ewige Studenten“ könnten allerdings schon jetzt mit Gebühren bedacht werden, „denn sie belasten die Universitäten und so die öffentlichen Ausgaben“, führt Kaumanns weiter aus. In anderen Bundesländern zeige sich, dass die Zahl der Langzeit-Studenten durch Studiengebühren erheblich gesenkt werden könne.

In diesem Zusammenhang freut sich die Junge Union Neuss darüber, dass ihre ehemalige Vorsitzende Annette Schavan in das Kompetenzteam Edmund Stoibers berufen wurde. Ihre Forderungen nach einer Verschlankung des Hochschulrahmengesetzes und der Abschaffung der Zentralvergabestelle für Studienplätze entsprechen den Vorstellungen der JU. „ Frau Dr. Schavan steht für eine glaubwürdige und erfolgreiche Bildungspolitik“, so der JU-Vorsitzende Jörg Geerlings.