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Junge Union: Ergebnisse der PISA 2-Studie sind alarmierend

Der frisch gewählte JU-Vorsitzende Jens Küsters und sein Vorstandskollege Andreas Hamacher sind beunruhigt über die vorab bekannt gewordenen Fakten der zweiten PISA – Studie. „Die erste Pisastudie hat durch ihre alarmierenden Ergebnisse unser Bildungssystem bereits auf die rote Liste gesetzt. Reformen hätten Not getan, der Bildungsetat erhöht werden müssen. Die Antwort der Landesregierung war jedoch die Streichung weiterer 2500 Lehrerstellen“, kritisieren Küsters und Hamacher.

Wenn die GEW jetzt darüber nachdenke, eine Debatte über die Verlängerung der Grundschulzeit vom Zaun zu brechen, sei dies eine falsche Schlussfolgerung. Die bloße Verlängerung der Grundschulzeit führe auch nicht zu mehr Lehrerstellen, sondern verfolge unter vorgehaltener Hand lediglich die Idee einer Einheitsschule. „Es geht darum endlich mehr Lehrer einzustellen, um flächendeckenden Unterrichtsausfall zu vermeiden und nicht zusätzliche Lehrerstellen abzubauen“, fordert Hamacher. „Es ist nicht hinzunehmen“, so Küsters weiter, „dass Rot-Grün im Land unser Bildungssystem zu Lasten der Jugend kaputt spart“. Laut der beiden Jungpolitiker müsse das Wohl der Kinder oberste Priorität haben.