Junge Union entschieden gegen die Kita-Beitragserhöhungspläne und Kürzungen im Spielplatzbau

Als Fraktionsvorsitzender der SPD forderte Reiner Breuer einst kostenlose Kita-Plätze. Im Haushalt für das Jahr 2018 stellt der Bürgermeister heraus, dass die Familien in Neuss wieder ansteigend mit den Kita-Beiträgen belastet werden sollen.

Die Junge Union (JU) spricht sich klar gegen die Pläne des Bürgermeisters aus die Kita-Beiträge zu erhöhen. Im laufenden Jahr wurden auf Anregung der CDU die Kita-Beiträge massiv gesenkt. Nun soll wohl auf Ansage des Bürgermeisters die Kehrtwende folgen. Der Spitzenbeitrag soll nach Plänen des Bürgermeisters nun auf rund 900-1000€ erhöht werden.

„Eine Reduzierung der Beiträge war ein großer Schritt in Richtung der Familienfreundlichkeit der Stadt. Ein weiterer Anstieg würde diesen Ruf immens gefährden“, so der Vorsitzende der JU Jean Heidbüchel.

Des Weiteren schlägt der Bürgermeister vor, die Mittel für Spielplatzneubauten zu halbieren. Dies wird durch ein „Outsourcing“ von einem Kinderspielplatz-Neubau pro Jahr an Investoren von neuen Wohngebieten vorgeschlagen. Dass dies schon seit Jahren gemacht wird, um erheblichen Stau abzuarbeiten sollte der Verwaltung eigentlich bewusst sein.

„Neuss ist eine immer weiter wachsende Stadt. Dies beudetet in unseren Augen eigentlich eine Mehrinvestition in Kinder und Familien – und somit auch in bestehende Spielplätze – als weniger“ so die stellvertredende Vorsitzende Elke Schlangen.

„Neuss muss klare Prioritäten bei der Kinder- und Familienfreundlichkeit setzen.“, so Heidbüchel abschließend. Auffällig ist, dass es im Amt für Umwelt und Stadtgrün keine Konsolidierungsvorschläge gibt. Vier bis Fünf Stellen in der Stabstelle Klimaschutz, die dem Amt für Umwelt und Stadtgrün untersteht, sieht die JU als etwas viel für eine kommunale Selbstverwaltung.