Junge Union: Bürger nicht überhören

Im Streit um die geplante Landhaussiedlung in Grimlinghausen-Ost meldet sich die Junge Union Neuss (JU) zu Wort. „Wenn die Grimlinghauser Bürger nicht wollen, dass ihr Stadtteil noch weiter wächst, müssen Verwaltung und Politik das zur Kenntnis nehmen“, so der planungspoltische Sprecher der JU, Johannes Marl. „Es kann nicht sein, dass oft nur die möglichen Neubürger umworben werden; auch die jetzigen Anwohner von Grimlinghausen müssen sich weiter in ihrem Ort wohlfühlen“.

Gerade dies sieht die Junge Union gefährdet. „Die Grimlinghausener haben in den letzten Jahren durch die Errichtung von riesigen Wohn- und Gewerbegebieten schon genug Veränderungen an der Struktur ihres Stadtteils erlebt“, so Marl weiter. Der JU-Vorsitzende Dirk Bongards erklärte dazu, dass sich Grimlinghausen jetzt zunächst als Gemeinschaft zusammenfinden müsse. Außerdem müsse ein neues Wohngebiet nicht gerade im einzigen Neusser Rheinbogen entstehen.