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Junge Union besuchte Berufsförderungszentrum Schlicherum

06.08.2003 1 Minute Lesezeit

Junge Union besuchte Berufsförderungszentrum Schlicherum

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „JU vor Ort“ besuchte die Junge Union Neuss kürzlich das Berufsförderungszentrum Schlicherum. In dieser Einrichtung werden Jugendliche und junge Erwachsene, die ohne Schulabschluss sind und keinen Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden, auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Neben der Besichtigung der Unterrichtsräume und Außenanlagen stand das Gespräch mit dem Leiter der Einrichtung, Stefan Halter, im Mittelpunkt. Dieser erläuterte das Konzept des Zentrums, bestehend aus der berufsvorbereitenden Ausbildung in verschiedenen fachgebundenen Lehrgängen (z.B. Gartenbau, Hauswirtschaft, Metall), den vereinfachten Ausbildungsgängen, den besonderen Projekten wie Auslandsaufenthalten und schließlich den Arbeitsplätzen für Jugendliche, die sich trotz der Vorbereitung nicht in den Arbeitsmarkt vermitteln lassen. Besonders auffallend war das Gleichgewicht zwischen der sichtbar sehr angenehmen persönlichen Atmosphäre, die fast ein wenig familiär anmutet, zum anderen aber auch der berufsähnliche Tagesablauf mit der konsequenten Durchsetzung aller wichtigen Regeln unter besonderer Beachtung der so genannten Schlüsselqualifikationen wie Pünktlichkeit und Disziplin."

„Die Erfolgsquote gibt dem Berufsförderungszentrum Schlicherum Recht. Wenn 70 bis 80 Prozent der Lehrgangsteilnehmer später einen Ausbildungsplatz finden, ist das ein gutes Zeichen,“ so der JU-Vorsitzende Sven Schümann. Sein Stellvertreter Thomas Kaumanns ergänzt: „Berufsförderung von Lernbehinderten und anderen Benachteiligten rechtfertigt auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ihren finanziellen Aufwand. Denn jeder Euro für Maßnahmen, die es Jugendlichen ermöglichen, ihrem Leben einen Sinn zu geben und auch für sich selbst zu sorgen, wird an anderer Stelle in den Bereichen wie Kriminalitäts- und Suchtbekämpfung bis hin zur Justiz wieder eingespart.“