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Zu Plänen der Schulrätinnen

Junge Union bekennt sich zu Bekenntnisschulen

21.01.2003 1 Minute Lesezeit

Eine klare Absage erteilt die Junge Union (JU) Neuss den Plänen der beiden Schulrätinnen Dagmar Schulte und Ulrike Hund, künftig per Reglementierung 25 Schüler pro Schulklasse durchzusetzen. "Das Ziel, möglichst gleichmäßig große Klassen zu erhalten, ist zwar wünschenswert, der Weg dahin jedoch nicht!", nimmt JU-Vorsitzender Sven Schümann zu den Plänen der Schulrätinnen Stellung und begründet dies mit dem Verlust an Wettbewerb und Eigenständigkeit an den Schulen sowie der zwangsläufig aufkommenden Probleme, die die Neuregelung an den Bekenntnisschulen mit sich bringen würde.

So kritisiert die JU den Plan, dass Konfessionsschulen künftig fast ausschließlich Schüler aufnehmen sollen, die die Konfession der Schule haben. Es ist weder den Eltern, noch weniger den Schülern zu vermitteln, dass beispielsweise ein/e gleichaltriger Freund/in aus der Nachbarschaft allein wegen einer anderen Konfession nicht die selbe Schule besuchen und zum Schulbesuch in einen anderen Stadtteil fahren soll. Dies behindert zudem die Integration ausländischer Schüler islamischen Glaubens.

"Offensichtlich sollen so durch die Hintertür viele Bekenntnisschulen in Neuss nach und nach zu Gemeinschaftsgrundschulen werden!", folgert Schümann. Dem müsse angesichts der anerkannten Arbeit der Bekenntnisschulen eine klare Absage erteilt werden.

Die JU sieht es ferner als Rückschritt an, dass katholische Schüler wie auch evangelische an ihren Schulen weitgehend getrennt unterrichtet werden sollen.