Junge Union begrüßt Beschluss für Jugendstadtrat

Die Junge Union Neuss begrüßt den Beschluss des städtischen Jugendhilfeausschusses, der auf seiner jüngsten Sitzung für den von den beiden JU-Vertretern Andreas Hamacher und Thomas Kaumanns eingebrachten Antrag zur Durchführung eines „Planspiels Jugendstadtrat“ grünes Licht gegeben hat.

„Durch den Beschluss des Jugendhilfeausschusses wird jeweils einem Vertreter aller 10. Klassen an Neusser Schulen nun im Vorfeld der Kommunalwahlen die Möglichkeit gegeben, für einen Tag in die Rolle eines Stadtverordneten zu schlüpfen“, so die beiden Antragssteller.

Durch die Teilnahme am Planspiel sollen die Zehntklässler mehr über die Aufgaben von Rat und Verwaltung erfahren und selbst ausprobieren, wie Politik funktioniert. Im Rahmen des Planspiels sollen etwa Fraktionssitzung, vorbereitende Fachgespräche und eine „Ratssitzung“ simuliert werden.

Hamacher und Kaumanns modifizierten ihren Antrag im Rahmen der Ausschusssitzung durch die Bitte an die Verwaltung eine „geeignete Tagesordnung mit Themen, die junge Menschen interessieren“ für den Jugendstadtrat zusammenzustellen.

Als „Lernziele“ des Planspiels formulierte n die beiden Politiker aus Reihen der Jungen Union u.a. die Möglichkeit, die freie Rede zu üben und Mechanismen zur Kompromissfindung in politischen Gremien kennenzulernen.

Hintergrund der Idee der Jungen Union ist die zuletzt überdurchschnittlich geringe Wahlbeteiligung von Jung- und Erstwählern bei Europa-, Bundestags-, Landtags- und vor allen Dingen bei Kommunalwahlen.

„Es ist wichtig, dass junge Menschen früh lernen, wie wichtig die eigene Wahlbeteiligung für das dauerhafte Gelingen unserer parlamentarischen Demokratie ist. Die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft lebt von der Akzeptanz in der Bevölkerung und ist ein sehr hohes Gut, das nicht gefährdet werden darf“, so Hamacher und Kaumanns abschließend.