Junge Union: Baby-Notarztwagen muss erhalten bleiben

Die Junge Union Neuss setzt sich dafür ein, den Baby-Notarztwagen für den Rhein-Kreis Neuss zu erhalten. Die Bezirksregierung Düsseldorf und die Krankenkassen im Rhein-Kreis Neuss fordern, den Baby-Notartzwagen abzuschaffen bzw. das Fahrzeug nicht mehr zu ersetzen, wenn es außer Dienst gestellt wird. Dem widersetzt sich der CDU-Nachwuchs.

Thomas Kaumanns, Sprecher der JU für Jugend- und Sozialpolitik, nennt die Gründe: „Der Baby-NAW leistet seit dreizehn Jahren unentbehrliche lebenswichtige Dienste bei der Notfallrettung von Kindern. Er ist in seiner Ausstattung ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten ausgerichtet und die Besetzung ist auf Baby- und Kindernotfälle spezialisiert. Hinzu kommt, dass die Einsätze länger und intensiver sind als die eines normalen Rettungswagens.“

Immer wieder werde versucht, mit Blick auf die nicht vollständige Auslastung des Wagens seine Abschaffung durchzusetzen. Schon vor vier Jahren hat die Junge Union sich dem entgegengestellt. „Wenn es um Gesundheit und Leben von Kindern geht, darf man nicht alles durch die betriebswirtschaftliche Brille betrachten“, so Kaumanns.

Die Junge Union will nun zunächst in Kontakt zu den verantwortlichen Politikern treten. Denkbar seien Gespräche mit den politischen Verantwortungsträgern im Rhein-Kreis und mit den Vertretern der Krankenkassen oder auch ein Schreiben an den Regierungspräsidenten.

Mittelfristig sei es darüber hinaus hilfreich, die Notwendigkeit eines Baby-NAW im Rettungsgesetz des Landes NRW zu verankern. Dann müsse ein solches Fahrzeug auch in den Rettungsbedarfsplänen der Kreise Berücksichtigung finden. Von daher will die JU auch auf die Landtagsabgeordneten für den Kreis zugehen und sie um Unterstützung des Anliegens in Düsseldorf bitten.