JU: „Stadtplan für Kids“ ins Internet

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Die Junge Union Neuss fordert einen Kinderstadtplan im Internet. „Kinder und Jugendliche sollen Spiel- und Bolzplätze, Kinder- und Jugendtreffs, Spielstraßen, Kinos, Schwimmbäder und weitere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung online finden können“, beschreibt JU-Vize Thomas Kaumanns die Idee.

Seit vielen Jahren gibt die Stadt Neuss schon einen „Stadtplan für Kids“ als Broschüre heraus. Da aber die meisten Kinder mittlerweile das Internet nutzen, soll der Kinderstadtplan in Zukunft auch online verfügbar sein.

Zwar gibt es auch jetzt schon eine Stadtkarte im Internet, auf der Einrichtungen wie Spielplätze oder Jugendtreffs verzeichnet seien, doch diese soll nun zu einem Informations- und Kommunikationsportal erweitert werden: Internet- und Emailadressen sollen angezeigt werden, die Suchfunktion soll deutlich verbessert werden, interaktive Elemente wie Bewertungen oder Kommentare könnten hinzukommen, und auch eine optische Aufwertung soll erfolgen.

Kaumanns, der Mitglied im Jugendhilfeausschuss ist, hat für die Sitzung des Ausschusses in der kommenden Woche einen Prüfauftrag für die Stadtverwaltung vorbereitet. Um die Kosten möglichst gering zu halten, schlägt er vor, Sponsoren zu suchen.


Antrag:

„Stadtplan für Kids“ im Internet

Antrag

Der Jugendhilfeausschuss bittet die Verwaltung zu prüfen:

1)inwieweit der Neusser „Stadtplan für Kids“ in einer Internetversion veröffentlicht bzw. inwieweit die schon vorhandene Internetversion erweitert werden kann, und zwar a)unter der optischen Aufwertung der Internetseite b)unter Einbeziehung von Internet- und Emailadressen (Portal-Funktion) c)mit einer deutlich verbesserten Suchfunktion d)evtl. unter Berücksichtigung interaktiver Elemente (Bewertungen, Kommentare) 2)in welcher Höhe für die vorgenannten Maßnahmen Kosten anfallen und ob diese ggf. durch Sponsoren oder Zuschüsse gedeckt werden können.


Begründung

Seit vielen Jahren gibt die Stadt Neuss den „Stadtplan für Kids“ als Broschüre heraus. Er gibt Kindern die Chance, Spiel- und Bolzplätze, Kinder- und Jugendtreffs, Spielstraßen, Kinos, Schwimmbäder und weitere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu entdecken und zu finden.

Da die meisten Kinder mittlerweile das Internet nutzen1, soll der Kinderstadtplan fortan auch in angemessener Ausstattung online verfügbar sein.

Dazu muss kein vollständiges neues Konzept her, vielmehr sollte eine Erweiterung des derzeitigen Bestands2 genügen. Bislang steht der Stadtplan mit den eingezeichneten Symbolen (z.B. für Spielplätze) schon online zur Verfügung, diverse Adressen und Kontaktdaten sind vorhanden. Eine Erweiterung zu einem Informations- und Kommunikationsportal (s.o.) ist aber wünschenswert.

Ein internetgestützter Kinderstadtplan hat zudem den Vorteil, dass er leichter und kostengünstig aktualisiert werden kann. Kostenintensive Neudrucke könnten in Zukunft ggf. ganz entfallen.