JU: Neusser Bürger müssen handeln

Foto: Jens Küsters

Die Junge Union Neuss, die sich beim Ratsbürgerentscheid für die Herausnahme der Straßenbahn aus dem Hauptstraßenzug eingesetzt hatte, fordert die Neusser Bürger zum Handeln in Sachen Straßenbahn auf.

Der Stadtrat habe die Entscheidung den Neusser Bürgern überlassen und diese haben sich – auch ohne doppeltes Quorum – für die Straßenbahn in der Innenstadt entschieden und nur diese können ihr Votum revidieren.

Die Politik dürfe dem Bürgerwillen, der sich im Ergebnis des Ratsbürgerentscheides widerspiegelt, nicht zuwider handeln, so der JU-Vorsitzende Dirk Bongards. Vielmehr habe sie den Weg zu einer demokratischen Entscheidung geebnet und die JU habe in Ihrer Kampagne - Last Chance - auch auf die Tragweite und Finalität des Entscheides hingewiesen.

Sollte sich das Meinungsbild in bei den Neusser Bürgern verändert haben, so müsse die Initiative nun aus der Bevölkerung kommen, so Bongards.

Irritiert zeigte sich Bongards über die „Köppen-Trittbrettfahrer“ aus der CDU, denn diese hätten sich während des Wahlkampfes zum Ratsbürgerentscheid nicht durch besonderen Einsatz ausgezeichnet.