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Junge Union Neuss informiert sich vor Ort über Neuerungen im Gesundheitsbereich

JU: „Lukaskrankenhaus ist wesentlicher Bestand der lückenlosen Gesundheitsversorgung in Neuss“

21.05.2004 2 Minuten Lesezeit

JU: „Lukaskrankenhaus ist wesentlicher Bestand der lückenlosen Gesundheitsversorgung in Neuss“

Im Rahmen ihrer sog. JU-Fraktion besuchte die Junge Union Neuss (JU) unter der Leitung von Felix Kröll und Dr. Jörg Geerlings die städtische Lukaskrankenhaus GmbH. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Lukaskrankenhaus - Städtische Krankenhausgesellschaft zwischen Innovation und Kostendruck“. Hierzu hatte die JU kompetente Referenten aus Praxis und Politik gewinnen können. So waren mit dem kaufmännischen Geschäftsführer, Sigurd Rüsken, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Dr. Heinz Günther Hüsch, dem Chefarzt der Radiologischen Klinik, Professor Dr. Rainer Köster und dem städtischen ehrenamtlichen Geschäftsführer, Peter Söhngen, wichtige Vertreter des Lukaskrankenhauses anwesend.

Zunächst gab Sigurd Rüsken einen Überblick über die Investitionen, die bereits getätigt sind bzw. noch folgen werden. Er machte deutlich, dass seit der GmbH-Gründung 100 Mio. € in die Modernisierung investiert worden sei. Die Mittel habe das Krankenhaus im Wesentlichen aus eigener Kraft aufgebracht. So sei das Krankenhaus inzwischen „vom Keller bis unters Dach saniert“. Des Weiteren entstehe im letzten Bauabschnitt zurzeit die neue Zentralambulanz. Während derzeit die Ambulanzen über verschiedene Etagen im Haupthaus verteilt liegen, stünden dem Patienten ab Frühjahr 2006 alle Fachrichtungen in einer Zentralambulanz zur Verfügung.

Das Krankenhaus stelle sich in vielen Bereichen wachsenden Herausforderungen. Trotz ständig steigender Kosten, etwa bei Personalkosten, aber auch durch die Gesundheitspolitik oder Rechtsprechung zu Bereitschaftszeiten der Ärzte und sogar erfolgter Budgetkürzungen durch massive Kürzungen der Krankenkassen konnte eine „schwarze Null“ erreicht werden. Dies liege unter anderem an der deutlichen Verkürzungen der Liegezeiten der Patienten in den letzten Jahren, was einem internationalen Trend entspreche.

Anschließend informierte der Chefarzt der Radiologischen Klinik Professor Dr. Rainer Köster über den Anfang des Jahres neu in Betrieb genommenen 16–Schicht Computer Tomographen (CT). Anhand verschiedener Animationen machte Köster selbst dem Laien die Verbesserung der Qualität deutlich. Mit dem neuen Gerät sei nicht nur eine deutliche Qualitätsverbesserung verbunden, sondern es erspare dem Patienten auch zum Teil aufwändige Operationen. Das zurzeit auf dem Markt modernste Gerät stelle auch für die Ärzteschaft eine Qualitätssteigerung dar, wodurch das Lukaskrankenhaus zu den Vorreitern in diesem Bereich der apparativen Diagnostik gehöre.

Abschließend erläuterte Dr. Hüsch als Vorsitzender des Verwaltungsrates dessen Aufgaben und es begann eine Diskussion zu aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik. „In Neuss wird eine lückenlose Gesundheitsversorgung gewährleistet“, so Hüsch abschließend. Hierzu trage das Lukaskrankenhaus u.a. durch seine hohe Innovationskraft wesentlich bei.