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Finanzielle Fehlplanungen im Programm „Geld statt Stellen“

JU: Landesregierung versagt bei Unterrichtsausfall

18.11.2003 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union Neuss (JU) ist entsetzt über die vorgestellten Zahlen zum Unterrichtsausfall in NRW. Wieder einmal sei keine Besserung in Sicht. „Entgegen allen Beteuerungen der Landesregierung zeigen die neuen Zahlen, dass sich an unseren Schulen weiterhin nichts verbessert hat“, kritisierte JU-Vorstandsmitglied Dr. Jörg Geerlings. Die finanziellen Fehlplanungen im Programm „Geld statt Stellen“ seien für die Verschlechterungen im Bereich der Grundschule mitverantwortlich. JU-Geschäftsführer Jens Küsters ergänzt: „NRW verzeichnet über 270 Prozent mehr Unterrichtsausfall im Grundschulbereich als Baden-Württemberg. Gerade da, wo das Fundament für die weitere Schullaufbahn gelegt werden soll, ist Unterrichtsausfall eine schwere Hypothek.“

„Ausfallender Unterricht, gepaart mit fachfremd erteiltem Unterricht und Unterricht, der zum Beispiel durch Zusammenlegung von Klassen erfolgt – all dies sind die Ursachen für die katastrophalen Ergebnisse von NRW im nationalen Vergleich“, stellt Geerlings fest. Die JU fordert Ministerin Schäfer daher auf, mit ihren Zahlentricksereien und Schönrechnungen im Bereich der Unterrichtsversorgung aufzuhören und sich endlich den notwendigen Herausforderungen zu stellen. Nur durch eine ehrliche Analyse könne man endlich die notwendigen Verbesserungen vornehmen.