JU kritisiert die Umstrukturierung des Bürgeramts durch den Bürgermeister

Jean Heidbüchel
Jean Heidbüchel

Neben dem Straßenverkehrszulassungsamt ist das Bürgeramt das Amt, welches der Bürger am häufigsten besucht. Reisepassverlängerungen sowie Personalausweisanträge gehören zum Tagesgeschäft des Bürgeramts. Durch den Umbau und die Umstrukturierung hat sich an der langen Wartezeit leider nichts positiv verändert, sondern eher verschlechtert: „Als ich in der ersten Januarwoche durch den Rathausinnenhof am Bürgeramt vorbeiging, war ich erschrocken. Die Schlange vor dem Bürgeramt reichte bis nach draußen. Das sind unhaltbare Zustände!“, so der Vorsitzende der JU Jean Heidbüchel.

Schon im Jahr 2016 teilte Bürgermeister Reiner Breuer in einer Mitteilung der Verwaltung mit, dass die Verbesserungen des Bürgeramts in Arbeit sind und teilweise schon umgesetzt wurden. Diese Mitteilung lag schon vor dem – zu spät fertiggestellten – Umbau des Bürgeramts vor. Auch nach dem Umbau tritt keine Verbesserung ein. „Obwohl drei neue Stellen geschaffen wurden, das Amt teuer umgebaut wurde und der Zugang ausschließlich mit Termin gewährt wird und keine offenen Sprechzeiten mehr vorhanden sind, stellt sich keine Verbesserung ein.“, so Heidbüchel weiter. Die JU fordert, dass der Bürgermeister das Bürgeramt optimiert und auch Menschen ohne Termin Sprechzeiten nutzen können um ihre Anliegen zu bearbeiten. Des Weiteren fordert die JU, dass das digitale Angebot betreffend Ausweisanträge etc. vorangebracht wird. Dies würde Bürger und Mitarbeiter entlasten.