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Zeit für Taten

JU kritisiert die „Bildungs-Weisen“

16.06.2002 1 Minute Lesezeit

JU kritisiert die „Bildungs-Weisen“

Die Junge Union im Stadtverband Neuss kritisiert die Einrichtung eines neuen Sachverständigenrates zur Bildungspolitik, welche die Regierungsfraktionen während der Bildungsdebatte am vergangenen Donnerstag durchgesetzt haben. „Es gibt genug pädagogische Weisheiten, genug Berichte und genug Papiere. Jetzt müssen den Worten Taten folgen“, so Thomas Kaumanns vom Arbeitskreis Bildung. JU-Vorsitzender Jörg Geerlings ergänzt: „Ein weiterer Arbeitskreis bringt im Ergebnis ebenso wenig wie ein nationaler Bildungsbericht.“

Spätestens seit PISA seien die Probleme des deutschen Bildungssystems bekannt. Nun müssten diese behoben werden, und zwar nicht durch blinden Aktionismus oder bloße Show, sondern durch notwendige Reformen. Diese verkörpere – das habe man bei der Bundestagsdebatte gesehen – für die CDU Annette Schavan, die noch am Abend des Tages der Bundestagsdebatte in Grevenbroich zu Gast war. Diese Veranstaltung besuchten auch viele Mitglieder der Jungen Union Neuss, die vielfach selbst noch betroffene Schüler sind.