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Grundschulen in der Innenstadt

JU: Keine voreiligen Schlüsse aus dem Schulentwicklungsplan

17.06.2005 1 Minute Lesezeit

Mit Unverständnis reagierten jetzt der Vorsitzende der Jungen Union Neuss (JU) Jens Küsters und der Schulpolitische Sprecher Andreas Hamacher auf den kürzlich erschienenen Entwurf des Schulentwicklungsplanes der Stadt Neuss. „Das Zahlenmaterial für die Entwicklung der Schülerzahlen in der Innenstadt spricht keine eindeutige Sprache“, so Küsters und Hamacher. Insbesondere sei daraus nicht zwangsläufig zu erkennen, dass die Münsterschule geschlossen werden müsse.

So sieht die Entwicklung in der Innenstadt für die Schuljahre 2006/2007 (157 Schüler) bis 2010/2011 (174) keinen Rückgang sondern vielmehr eine Steigerung der Schülerzahlen in den Grundschulen dar. Eine Grundschulschließung hingegen sei nur dann nachvollziehbar, wenn ein merklicher Rückgang der Schülerzahlen erwartet würde. Daher möchte sich die Junge Union bis auf weiteres für den Erhalt aller drei Grundschulen im Innenstadtbereich, also auch der Münsterschule, einsetzen. Die Jungpolitiker fordern eine offene Diskussion, bei der das Ergebnis nicht schon am Anfang feststeht.