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JU: Jetzt muss nachgesetzt werden

23.03.2001 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union (JU) sieht jetzt nach der CDU-Jahreshauptversammlung das Bedürfnis inhaltlich nachzusetzen. Vieles aus dem Erneuerungspapier wurde bereits in die praktische Parteiarbeit umgesetzt, so beispielsweise der Umgang mit den so genannten Neuen Medien. Nach Ansicht der JU sei jetzt aber der Zeitpunkt gekommen, die Partei nachhaltig zukunftsfähig zu machen, damit die CDU in Neuss ihre gute Position halten könne. Dazu zähle insbesondere, dass man die Entwicklung in der Stadt gemeinsam mit der Fraktion gestalte und dieses Feld nicht einzelnen Akteuren überlasse. Die Partei erarbeite in ihren Arbeitskreisen gute Ideen, jedoch nütze dies wenig, wenn diese niemals in der Fraktion ankämen.

Drei Kandidaten der JU schafften bei den CDU-Wahlen den Einzug in den Vorstand als Beisitzer: Neben dem JU-Vorsitzenden Jörg Geerlings konnten sich die Lehrerin Marion Werner sowie der 17-jährige JU-Geschäftsführer Sebastian Schmitz durchsetzen. Dieses Trio möchte sich aktiv an der Diskussion innerhalb der Partei beteiligen und die Vorstandsarbeit in den kommenden zwei Jahren beleben.

„Dies macht in der Neusser Parteienlandschaft auch am ehesten in der CDU Sinn, denn die Konzeptions- sowie Planlosigkeit der Oppositionsparteien, allen voran von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen bieten in Neuss keine sinnvolle Alternative“, so Geerlings. Neben populistischen Äußerungen kämen keine konstruktiven Vorschläge, so der Vorsitzende weiter.