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Bundestagsabgeordneter lud in die Hauptstadt

JU-Gruppe zu Besuch bei Hermann Gröhe in Berlin

27.05.2002 1 Minute Lesezeit

Hermann Gröhe MdB konnte 50 junge Menschen in Berlin begrüßen
Hermann Gröhe MdB konnte 50 junge Menschen in Berlin begrüßen

50 jüngere, politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Dormagen, Grevenbroich, Neuss und Rommerskirchen besuchten jetzt den Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe in Berlin. Die Gruppe unter der Leitung des Vorsitzenden der Jungen Union Neuss, Jörg Geerlings, war insgesamt vier Tage zu Besuch und absolvierte ein vielseitiges Programm.

Neben einer obligatorischen Stadtrundfahrt, einem Besuch des Reichstagsgebäudes sowie einer Diskussion mit Hermann Gröhe standen vertiefte Diskussion über die jüngere deutsche Geschichte im Vordergrund der Fahrt. So setzte man sich beispielsweise in der Ausstellung „Fragen an die deutsche Geschichte“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt mit dem Entstehen einer Demokratie in Deutschland auseinander. Tiefe Eindrücke hinterließ die Gedenkstätte zum Deutschen Widerstand in der Stauffenbergstraße. Dort fanden ausgiebige Diskussion rund um das Thema Nationalsozialismus statt. Mit der jüngsten Geschichte Deutschlands in Folge der Wiedervereinigung Deutschlands setzten sich die jungen Besucher, die größtenteils aus Schülern bestanden, in der Gedenkstätte Normannenstraße auseinander. In dieser ehemaligen Stasi-Zentrale im Ost-Teil Berlins wurde durch die beeindruckender Führung eines Mitglieds der Bürgerbewegung anschaulich verdeutlicht, wie menschenverachtend das SED-Regime mit seinen Bürgern umgegangen war.

Hautnah bekam die Gruppe den Besuch des amerikanischen Präsidenten George W. Bush mit, der mittwochs zu seinem Deutschland-Besuch angereist kam. Die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt bereits einer Festung glich, wurde teilweise durch Demonstrationen gegen den amerikanischen Präsidenten blockiert, was der guten Laune der Gruppe indes keinen Abbruch tat. Spontan entschlossen sich allerdings einige mitgereiste Mitglieder der Jungen Union an einer Kundgebung „Welcome Mr. President“ am ehemaligen Checkpoint Charly teilzunehmen, um dem peinlichen Bild, das sich dem amerikanischen Gast bot, entgegenzuwirken.