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JU enttäuscht über Informationspolitik im Fall Kaldenkerken

25.01.2002 1 Minute Lesezeit

In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich Stadt- und Kreisverband der Jungen Union Neuss zu den Vorfällen der Kreis-CDU.

„Der komplette Kreisparteivorstand hat den Rücktritt von Jakob van Kaldenkerken aus der Zeitung erfahren. Dies ist keine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, kritisiert der JU-Kreisvorsitzende Lars Christoph die Umstände um den Rücktritt des Kreistagsabgeordneten und Schatzmeisters der Kreispartei. Zwar begrüße die Junge Union, dass die durch die Unregelmäßigkeiten bei den Lanker Schützen notwendig gewordenen Konsequenzen innerhalb kürzester Zeit gezogen worden sind. Doch ändere dies nichts daran, dass man nicht nur die Partei, sondern auch die Öffentlichkeit mehrere Tage über die Vorkommnisse und die Mandatsniederlegung des Kreistagsabgeordneten im Dunkeln gelassen habe. Jörg Geerlings, Stadtverbandsvorsitzender der JU Neuss, zeigt sich in diesem Zusammenhang besonders darüber enttäuscht, dass eine Information der Mitglieder ausgeblieben ist, obwohl es dafür in der letzten Woche mehrfach die Gelegenheit gegeben hätte. „Verlorengegangenes Vertrauen muss nun zurückgewonnen werden“, blickt Geerlings in die Zukunft und ergänzt hierzu: „Wir gehen davon aus, dass die von Hermann Gröhe angekündigte Sonderprüfung der Kasse schnellstmöglich erfolgt und der Kreisparteivorstand im Anschluss daran über das Ergebnis unterrichtet wird.“

Der JU-Kreis Chef Lars Christoph weist abschließend noch auf einen anderen Punkt hin. „Man sollte offensiv und ehrlich mit den Problemen umgehen. Dazu gehört auch, dass man nicht versucht, die wahren Hintergründe der Amts- und Mandatsniederlegung zu verschleiern“, merkt Christoph mit Blick auf die Versuche, den Rücktritt mit gesundheitlichen Gründen zu erklären, an.