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Junge Union Neuss zum Stadtparteitag der CDU

JU: Diskussion um Regionalverband muss weitergehen

17.06.2003 1 Minute Lesezeit

JU: Diskussion um Regionalverband muss weitergehen

Die Junge Union Neuss blickt zufrieden auf den Stadtparteitag der CDU zum Thema „Regionalverband Düsseldorf-Neuss-Mettmann“ zurück – konnte sie doch durch ihre Anregung verhindern, dass abschließend über ein Ja oder Nein der CDU in dieser Frage entschieden wurde, obwohl dies eigentlich anders geplant war. JU-Vorsitzender Sven Schümann: „Der Stadtparteitag war ein guter und wichtiger Beitrag zur Diskussion um die interkommunale Zusammenarbeit in unserer Region, doch es sind noch zu viele Fragen offen geblieben. Das Thema wird noch eine ganze Zeit lang aktuell bleiben.“

Dass regionale Zusammenarbeit richtig und gut ist, daran lässt die Junge Union keinen Zweifel – was im Übrigen auch die Teilnehmer des Stadtparteitages im Wesentlichen so sahen. Die Panikmache vor einer Übernahme der Stadt Neuss durch den großen Nachbarn Düsseldorf blieb zum Glück die Ausnahme; die JU sieht darin auch keinen sachlichen Beitrag zu dieser so wichtigen Debatte.

Wie eine regionale Zusammenarbeit in Zukunft aussehen kann, darüber wird sich auch die Junge Union Gedanken machen. Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Kaumanns erklärt: „Womöglich wäre ein „Regionalverband Düsseldorf-Neuss-Mettmann“ ja noch zu klein. Im nordrhein-westfälischen Ballungsraum gibt es viele Großstädte, die alle irgendwie zusammengehören. Vielleicht gibt es Chancen für eine „Region Rheinland“, zu der auch Köln, Krefeld und weitere Kreise gehören können.“ Unstrittig ist für die Junge Union aber auf jeden Fall, dass das Gewirr aus Landschaftsverbänden und Bezirksregierung einer gründlichen Verwaltungsreform bedarf, dass bisherige Strukturen der regionalen Zusammenarbeit neu geordnet und strukturiert werden müssen.

Als Beitrag zur weiteren Debatte wird die Junge Union in Kürze eine Informationsveranstaltung durchführen, auf der es um die Grundlagen und vor allem die Möglichkeiten zu einer Reform der gesamten staatlichen und kommunalen Verwaltung geht – von der Landesebene bis hinab zu Städten und Gemeinden.