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JU: Die Opfer an der Mauer in Berlin dürfen niemals vergessen werden

09.08.2001 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union Neuss (JU) erinnert an eines der für Deutschland schmerzlichsten Ereignisse der Nachkriegszeit - den Bau der Berliner Mauer durch die geteilte Stadt am 13. August 1961. Er bedeutete eine Zementierung der deutschen Spaltung. Die Bevölkerung der sog. DDR musste nunmehr mit dem System leben; Flucht in den Westen wurde ein Unterfangen auf Leben und Tod. Die dramatischen Szenen noch rasch flüchtender Menschen prägten sich tief in das Bewusstsein des geteilten Staates ein. Die vielen Toten an der Grenze wurden vom DDR-Regime mit dem Ver-stoß der Verletzung der Staatsgrenze gerechtfertigt. Die JU fordert daher dazu auf, diese Erinnerung niemals zu vergessen und stets in besonderer Weise wach zu halten, da mit der Erinnerung der besondere Wert der Freiheit hervorgehoben werde. Zwar habe nicht gleich auf Anhieb alles beim Wiederaufbau der neuen Bundesländer geklappt, doch sei die gewonnene Freiheit nicht hoch genug einzuschätzen.

In der Endphase des DDR-Regimes glaubten nur noch wenige Menschen an eine Wiedervereinigung Deutschlands. Dass es dazu kam, sei den vielen Menschen in der ehemaligen DDR zu ver-danken, die in beispielloser Weise eine friedliche und demokratische Revolution von innen her bewerkstelligt haben. Die Vergangenheit sei in Berlin noch überall spürbar. „Schlimm genug, mit der PDS zu koalieren, aber gerade in Berlin, das wie keine andere Stadt unter der Teilung Deutschlands zu leiden hatte, fehlt uns jegliches Verständnis“, so JU-Vorsitzender Jörg Geerlings. Die PDS habe nach wie vor ein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie, ergänzt Vorstandsmitglied Alexander Stuve. So fehle immer noch eine klare Distanzierung zum Mauerbau. Alte Funktionsträger sitzen weiterhin in Führungspositionen der PDS und nehmen Einfluss auf die Tagespolitik.