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JU: Die Hafenumgestaltung muss vom Bürgermeister weiter vorangetrieben werden

30.07.2001 1 Minute Lesezeit

Unlängst hatte eine umfangreiche Debatte um die zukünftige Gestaltung des Neusser Hafens stattgefunden, die die Entwicklung der Stadt hin zum Wasser tragen soll. Dabei geht es vornehmlich um eine Freizeitnutzung der derzeitigen Cretschmar-Halle als einem weiteren Schritt zur Umsetzung des sog. Hessentor-Wettbewerbs. Die Junge Union Neuss (JU) sieht nach den ersten Auseinandersetzungen um die Gestaltung diese weitere Entwicklung gefährdet und fordert den Bürgermeister auf, auf eine schnelle Lösung zu drängen. Nach der Präsentation und der darauf hin verschobenen Entscheidung friste die Entwicklung ein „Dornröschenschlaf“ und es sei zu befürchten, dass eine erneute Entscheidung auf die lange Bank geschoben werde.

Auch einen runden Tisch sieht man bei der JU eher skeptisch. Dieser diene letztlich nur den Oppositionsparteien, um ihren Interessengruppen ein Forum zur Verhinderung zu eröffnen, so der JU-Vorsitzende Jörg Geerlings. Es sei unstreitig, dass die industrielle Nutzung weiterhin erforderlich bleibe und dort heutzutage auch hochqualifizierte Menschen arbeiten, doch blieben in den letzten Jahren Ansiedlungen dieses Bereichs aus, sodass zumindest auf der stadtwärts gelegene Seite eine Nutzung im Dienstleistungsbereich kommen müsse.

Die bestehenden Nutzungskonflikte müssen zum Ausgleich gebracht werden, beispielsweise durch vertragliche Vereinbarungen; der zukünftigen Entwicklung können sich aber die angrenzenden Unternehmen nicht verschließen, sofern ihnen eine positive Entwicklung der Stadt am Herzen liege. Ein Nebeneinander von Industrie und Freizeit- bzw. Büronutzung mache zudem gerade das Flair dieser zukünftigen Gestaltung aus.