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Junge Union Neuss fordert Anstrengungen aller gesellschaftlichen Gruppen und packt selbst mit an

JU: Ausbildungsabgabe löst die Probleme des Arbeitsmarktes nicht

13.11.2003 1 Minute Lesezeit

JU: Ausbildungsabgabe löst die Probleme des Arbeitsmarktes nicht

Die Junge Union Neuss (JU) positioniert sich gegen die derzeitigen Pläne von Rot/Grün zur Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe. Jede weitere Belastung für die Unternehmen wirke für Lehrstellen vernichtend. „Für das Ausmaß der Lehrstellenkatastrophe trägt die rot/grüne Bundesregierung schwere Mitverantwortung. Rot/Grün hat die junge Generation im Stich gelassen“, so JU-Vorstandsmitglied Dr. Jörg Geerlings.

Die Zahlenentwicklung war bereits ab Mai 2002 ablesbar. Aus politischen Gründen wurde die Lage vertuscht und bis zur Bundestagswahl 2002 zum „Nichtthema“ erklärt. Jetzt, ein gutes Jahr später, wurde das Thema wieder entdeckt und der SPD-Linken die Ausbildungsplatzabgabe als Beruhigungspille verabreicht.

Aber auch an die Verantwortung der Unternehmer appelliert die JU Neuss. Unternehmen hätten zweifelsohne eine gesellschaftspolitische Verantwortung, gerade für die junge Generation. Sie müssten bereits im eigenen Interesse ausbilden, um auch in Zukunft gut ausgebildete Arbeitskräfte zu haben. Durch eine Ausbildungsplatzabgabe würden allerdings vorwiegend außerbetriebliche Ausbildungsplätze entstehen, die kaum Beschäftigungschancen bieten.

Der Stadtverband der JU Neuss will aber auch seinerseits einen Beitrag für mehr Ausbildung leisten. Bereits zum fünften Mal soll im kommenden Februar eine Ausbildungsbörse, die Jobbörse, stattfinden. Dort sollen Unternehmen und Schüler die Gelegenheit erhalten, sich über berufliche Möglichkeiten auszutauschen.