Jröne Meerke: Hartnäckigkeit der CDU führt zum Erfolg

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Die Stadt Neuss hat endlich einen Antrag zur Verringerung der Gänse am Jröne Meerke gestellt. Das ist ein Erfolg für die CDU-Nordstadtkonferenz, die hartnäckig geblieben ist und mehrfach darauf gedrängt hat.

Seit März ist das Landesjagdgesetz geändert. Die Bejagung der Gänse ist jetzt grundsätzlich wieder möglich, auch eine Entnahme von Eiern – diese hatte sich in der Vergangenheit als einziges wirksames Mittel erwiesen, um der überbordenden Gänsepopulation Herr zu werden. In den städtischen Gremien wurde das Thema immer wieder vertagt und verwiesen, von der Stadtverwaltung kam lange keine Initiative.

„Fast vier Monate lang ist nichts geschehen. Mit einem frühzeitigen Antrag hätte die Stadt noch in der diesjährigen Brutzeit eingreifen können – jetzt verlieren wir ein Jahr. Trotzdem sind wir froh, dass unsere Hartnäckigkeit jetzt zum Ziel geführt hat“, sagt die Vorsitzende der CDU-Nordstadtkonferenz, Monika Mertens-Marl. Die CDU hatte immer wieder darauf gedrängt, schnell die Chancen des neuen Gesetzes zu nutzen. „Vor allem sind wir froh, dass unser Landtagsabgeordneter Dr. Jörg Geerlings an der Gesetzänderung mitgewirkt hat und mehrfach darauf hingewiesen hat. Ohne seinen Einsatz wäre Neuss nicht so weit.“ SPD-Bürgermeister Breuer hingegen hatte sich in dieser Sache mit Unkenntnis blamiert: fälschlicherweise hatte er behauptet, es gebe – auch im neuen Landesjagdgesetz – keine Möglichkeit, der überbordenden Gänsepopulation Herr zu werden.